NEUE FAKTEN RUND UM KÖRPERFETT AUFGEDECKT
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NEUE FAKTEN RUND UM KÖRPERFETT AUFGEDECKT

Die neueste Forschung zeigt das Geheimnis von gesünderem Körperfett, liefert mehr Evidenz, dass Cardio essenziell ist, und bringt paradigmaverändernde Erkenntnisse zur Vorbeugung von Demenz. Zusätzlich kannst du herausfinden, ob es besser ist, deine Workouts über die Woche zu verteilen oder sie für das Wochenende vorzusehen.

Emma Hogan

Wie gesünderes Körperfett entsteht

Gute News für alle, die Mühe haben, unerwünschtes Körperfett loszuwerden: Selbst wenn sich Fettgewebe hartnäckig hält, zahlt sich jedes Training aus. Neue Forschung zeigt, dass übergewichtige Personen, die Training langfristig in den Alltag integrieren, gesünderes Bauchfettgewebe und eine effizientere Fettspeicherung aufweisen als Personen ohne regelmässiges Training. Die Ergebnisse stammen aus einem Vergleich zweier Gruppen übergewichtiger Personen mit übereinstimmender Körperfettmasse, gleichem Gewicht und Geschlecht. Eine Gruppe trainierte mindestens viermal pro Woche über durchschnittlich 11 Jahre hinweg, die andere bewegte sich nicht regelmässig. Die Forschenden entnahmen Proben von subkutanem Fettgewebe (Fett direkt unter der Haut) und stellten fest, dass regelmässig Trainierende Fettgewebe mit strukturellen und biologischen Vorteilen aufwiesen. Dazu zählten eine erhöhte Dichte an Blutgefässen, mehr Mitochondrien, höhere Mengen förderlicher Proteine, geringere Mengen stoffwechselstörenden Kollagens und weniger entzündungsfördernde Zellen. Seit Langem ist bekannt, dass Training hilft, Kalorien zu verbrauchen und Fett zu verbrennen, diese Ergebnisse zeigen jedoch, dass Training auch das Fettgewebe verändert und zu einer gesünderen Fettspeicherung führt.




Noch mehr Evidenz, warum wir an Cardio dranbleiben wollen

Wir wissen, dass Krafttraining wichtig und Mind/Body Movement wirkungsvoll sind, aber wenn es um die Herzgesundheit geht, zeigt frische Evidenz, dass Cardio-Exercises kaum zu schlagen sind. Forschende der Iowa State University untersuchten über ein Jahr hinweg 406 Personen. Eine Kontrollgruppe trainierte gar nicht, alle anderen absolvierten drei 60-minütige Trainingseinheiten pro Woche. Von den Trainierenden machte ein Drittel ausschliesslich Aerobic-Exercises, ein Drittel ausschliesslich Resistance-Exercises, der Rest kombinierte Aerobic- und Resistance-Exercises. Nach einem Jahr verzeichneten alle Trainierenden eine Verringerung des Körperfettanteils. Die grössten Verbesserungen der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigten jedoch ausschliesslich die Teilnehmenden, die Aerobic-Exercises absolvierten. Studienleiter Duck-chul Lee erklärte, dass man die Hälfte der Aerobic-Exercises durch Resistance-Exercises ersetzen kann, ohne die positiven Effekte zu verlieren. Die Ergebnisse bestätigen, dass eine 50/50-Mischung aus Cardio- und Resistance-Exercises ideal ist.

Lies frühere Forschung, die den Wert von Cardio-Exercises zeigt, und entdecke einen besonders wirkungsvollen Ansatz, um die aerobe Fitness zu steigern.

Beuge der Demenz im Alter vor, indem du heute aktiv wirst

Über Jahre hinweg wurden die schwerwiegenden Folgen von Demenz vor allem auf Genetik und Alter zurückgeführt. Eine bahnbrechende Studie zeigt nun: Es gibt weitere Risikofaktoren, die eine Rolle spielen. Die neue Forschung legt nahe, dass fast die Hälfte aller Demenzfälle durch gezielte Veränderungen bestimmter Risikofaktoren verhindert werden kann. Dazu gehören: Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes und soziale Isolation. Die Forschenden sehen es als erwiesen an, dass, je früher du beginnst, dein Verhalten anzupassen, um diese Risiken zu reduzieren, desto besser. Der entscheidende Schritt für die maximale Wirkung ist, dass du die Bewegung zu deiner täglichen Routine machst..




Bist du Everyday Exerciser oder Weekend Warrior? Welche Herangehensweise ist die beste?

Wir wissen, dass Bewegung gut für uns ist, und die Richtlinien empfehlen mindestens 150 Minuten moderate bis intensive körperliche Aktivität pro Woche für die allgemeine Gesundheit. Doch was passiert, wenn ein voller Terminkalender Bewegung zur Herausforderung macht? Ist es in Ordnung, alle Trainingseinheiten an ein paar längeren Sessions am Wochenende abzuhaken? Um das herauszufinden, analysierte ein Forschungsteam Daten von 89.573 Personen, die Armbandbeschleunigungsmesser trugen, welche die Zeit erfassten, die sie mit unterschiedlichen Bewegungsintensitäten über eine Woche verbrachten. Die Forschenden untersuchten dann den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und dem Auftreten von 678 Erkrankungen, die psychisches Wohlbefinden, Verdauungsgesundheit und neurologische Fitness betreffen. Sie stellten fest, dass im Vergleich zu inaktiven Personen körperlich aktive Individuen ein deutlich geringeres Risiko für über 200 Krankheiten aufwiesen. Bei genauerer Betrachtung bemerkten die Forschenden, dass die Verteilung der Bewegung über die Woche genauso effektiv erschien wie konzentrierte Trainingseinheiten an einzelnen Tagen.

Wenn es um Krankheitsprävention geht, scheint also das gesamte Aktivitätsvolumen und nicht das Bewegungsmuster entscheidend zu sein. Allerdings deuten frühere Studien darauf hin, dass ein regelmässiger Rhythmus mit kürzeren Trainingseinheiten entscheidend sein kann, um gesunde Trainingsgewohnheiten zu verankern, an denen man langfristig festhält.


Publikationsdatum 16.12.2025

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